
Katzen/Tiger ab 2019
- Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Katzen/Tiger ab 2019
Der Raum war still, doch ihr Herz brach so laut, dass sie kaum atmen konnte.
Einen Moment war er noch da – warm, vertraut, der Freund, der ihr jahrelang von Zimmer zu Zimmer gefolgt war. Und im nächsten Moment konnte sie nur noch neben dem Tisch stehen, die Hände vors Gesicht geschlagen, und versuchen zu begreifen, wie ein Abschied so plötzlich kommen konnte.
Ich wünschte, ich könnte dir sagen, was ich in diesem Moment dachte.
Ich wünschte, du wüsstest, dass ich keine Angst hatte. Dass ich nicht wütend war. Dass ich keine Schmerzen mehr hatte.
Alles, was ich fühlte… war Frieden.
Und Dankbarkeit.
Denn von dem Tag an, an dem du mich nach Hause brachtest, war mein Leben erfüllt von Dingen, die ich ohne dich nie gekannt hätte. Warme Körbchen. Volle Näpfe. Sanfte Hände. Leise Stimmen, die meinen Namen riefen. Fenster, an denen ich sitzen konnte. Sonnenlicht auf dem Boden. Sichere Nächte, in denen mir nichts etwas anhaben konnte.
Du warst meine ganze Welt.
Jeden Morgen, wenn du aufwachtest, war ich da. Jedes Mal, wenn du weintest, kuschelte ich mich an dich. Wenn du lachtest, sah ich dich an, ohne zu wissen, warum du glücklich warst – nur wissend: Wenn es dir gut ging, dann ging es auch mir gut.
Ich habe Zeit nicht so gemessen wie du. Ich wusste nicht, wie viele Jahre wir hatten. Ich wusste nur, dass jeder Tag mich daran erinnerte, dass ich irgendwo hingehörte… zu jemandem, der mich liebte.
Und das war genug.
Ich weiß, du weinst, weil du denkst, du hättest versagt. Vielleicht fragst du dich, ob du mehr hättest tun können, etwas früher bemerken, mich länger retten können.
Aber hör mir zu.
Du hast alles richtig gemacht.
Du hast mir ein wunderschönes Leben geschenkt. Ein sicheres Leben. Ein geliebtes Leben. Und als mein Körper müde wurde, trafst du die schwerste Entscheidung – nicht für dich, sondern für mich.
Du hast meinen Schmerz beendet, auch wenn es dein Herz zerbrach.
Das ist Liebe.
Also bitte erinnere dich nicht nur an diesen Moment – an diesen stillen Raum, an diesen schmerzhaften Abschied.
Erinnere dich an die Morgen, an denen ich dich viel zu früh geweckt habe.
An die Nächte, in denen ich zusammengerollt an deinen Beinen schlief.
Daran, wie ich dir in jedes Zimmer folgte wie dein kleiner Schatten.
An die Momente, in denen ich dich ohne Grund zum Lachen brachte.
Erinnere dich daran, wie wir lebten – nicht nur daran, wie wir uns trennten.
Und wenn du genau hinsiehst, wirst du vielleicht etwas bemerken:
Die Liebe, die wir teilten, endete hier nicht.
Liebe verschwindet nicht. Sie verändert nur ihre Form.
Vielleicht bin ich das warme Sonnenlicht, das morgen früh auf dein Bett fällt. Vielleicht bin ich das leise Geräusch, das du fast im Flur hörst. Vielleicht bin ich die Erinnerung, die dich lächeln lässt, wenn du dachtest, du könntest nur weinen.
Und irgendwann, wenn der Schmerz nachlässt, wird vielleicht eine kleine Pfote in dein Leben treten.
Bitte verschließ dein Herz nicht, nur weil du mich verloren hast. Irgendwo da draußen wartet eine andere verängstigte kleine Seele auf jemanden genau wie dich.
Und wenn du dein Zuhause wieder öffnest, verspreche ich dir: Ich werde mich nicht ersetzt fühlen.
Ich werde stolz sein.
Denn die Liebe, die du mir geschenkt hast, wird in jedem Tier weiterleben, dem du nach mir hilfst.
Also sag nicht Lebewohl.
Sag einfach…
„Danke für alles.“
Denn ich war nie nur dein Haustier.
Ich war dein Freund.
Und du warst mein ganzes Leben.

Einen Moment war er noch da – warm, vertraut, der Freund, der ihr jahrelang von Zimmer zu Zimmer gefolgt war. Und im nächsten Moment konnte sie nur noch neben dem Tisch stehen, die Hände vors Gesicht geschlagen, und versuchen zu begreifen, wie ein Abschied so plötzlich kommen konnte.
Ich wünschte, ich könnte dir sagen, was ich in diesem Moment dachte.
Ich wünschte, du wüsstest, dass ich keine Angst hatte. Dass ich nicht wütend war. Dass ich keine Schmerzen mehr hatte.
Alles, was ich fühlte… war Frieden.
Und Dankbarkeit.
Denn von dem Tag an, an dem du mich nach Hause brachtest, war mein Leben erfüllt von Dingen, die ich ohne dich nie gekannt hätte. Warme Körbchen. Volle Näpfe. Sanfte Hände. Leise Stimmen, die meinen Namen riefen. Fenster, an denen ich sitzen konnte. Sonnenlicht auf dem Boden. Sichere Nächte, in denen mir nichts etwas anhaben konnte.
Du warst meine ganze Welt.
Jeden Morgen, wenn du aufwachtest, war ich da. Jedes Mal, wenn du weintest, kuschelte ich mich an dich. Wenn du lachtest, sah ich dich an, ohne zu wissen, warum du glücklich warst – nur wissend: Wenn es dir gut ging, dann ging es auch mir gut.
Ich habe Zeit nicht so gemessen wie du. Ich wusste nicht, wie viele Jahre wir hatten. Ich wusste nur, dass jeder Tag mich daran erinnerte, dass ich irgendwo hingehörte… zu jemandem, der mich liebte.
Und das war genug.
Ich weiß, du weinst, weil du denkst, du hättest versagt. Vielleicht fragst du dich, ob du mehr hättest tun können, etwas früher bemerken, mich länger retten können.
Aber hör mir zu.
Du hast alles richtig gemacht.
Du hast mir ein wunderschönes Leben geschenkt. Ein sicheres Leben. Ein geliebtes Leben. Und als mein Körper müde wurde, trafst du die schwerste Entscheidung – nicht für dich, sondern für mich.
Du hast meinen Schmerz beendet, auch wenn es dein Herz zerbrach.
Das ist Liebe.
Also bitte erinnere dich nicht nur an diesen Moment – an diesen stillen Raum, an diesen schmerzhaften Abschied.
Erinnere dich an die Morgen, an denen ich dich viel zu früh geweckt habe.
An die Nächte, in denen ich zusammengerollt an deinen Beinen schlief.
Daran, wie ich dir in jedes Zimmer folgte wie dein kleiner Schatten.
An die Momente, in denen ich dich ohne Grund zum Lachen brachte.
Erinnere dich daran, wie wir lebten – nicht nur daran, wie wir uns trennten.
Und wenn du genau hinsiehst, wirst du vielleicht etwas bemerken:
Die Liebe, die wir teilten, endete hier nicht.
Liebe verschwindet nicht. Sie verändert nur ihre Form.
Vielleicht bin ich das warme Sonnenlicht, das morgen früh auf dein Bett fällt. Vielleicht bin ich das leise Geräusch, das du fast im Flur hörst. Vielleicht bin ich die Erinnerung, die dich lächeln lässt, wenn du dachtest, du könntest nur weinen.
Und irgendwann, wenn der Schmerz nachlässt, wird vielleicht eine kleine Pfote in dein Leben treten.
Bitte verschließ dein Herz nicht, nur weil du mich verloren hast. Irgendwo da draußen wartet eine andere verängstigte kleine Seele auf jemanden genau wie dich.
Und wenn du dein Zuhause wieder öffnest, verspreche ich dir: Ich werde mich nicht ersetzt fühlen.
Ich werde stolz sein.
Denn die Liebe, die du mir geschenkt hast, wird in jedem Tier weiterleben, dem du nach mir hilfst.
Also sag nicht Lebewohl.
Sag einfach…
„Danke für alles.“
Denn ich war nie nur dein Haustier.
Ich war dein Freund.
Und du warst mein ganzes Leben.


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