Die Literatin der Moderne, Teil 20

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Jeannette-Anna Hollmann
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Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 8. Mär 2019, 04:08

Hier setze ich den Roman fort und werde zu Ende schreiben, bis die letzte Seite meines Roman ein leeres Blatt ist.

Teile 19 könnt ihr hier lesen mit dem jeweilgen link- Verweis bis zum Beginn 2007:

viewtopic.php?f=26&t=798&p=12954#p12954

Die Literatin der Moderne, Teil 19

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » So 10. Mär 2019, 02:13

Sie erzählte ihrer ehemaligen Kollegin...

"Ich war 3,5 Jahre Wasserträgerin und Radfahrerin bei meiner Ex zwischen 98 und 2001. Sie wollte Marathon mitlaufen.
Wir gingen über die Dreheisenbrücke von der alteburger los an den Piller Wiesen entlang, über die Rodenkirchener zurück zur Südstadt jeden Sonntagmorgen...😁😉...

Ich selbst bin 2004-2008 öfters von Nippes zur Bastei bis Rodenkirchen-Sürther Bootshaus und wieder zurück geradelt

Erst ab 2012 habe ich so schlimm zugenommen... da hatte ich eine Darm OP... und das Sitzen bei meiner Mutter, weil sie sich immer weniger bewegen konnte. Sie bekam 2 künstliche Hüften, Osteoporose, Arthrose...wir gingen selten raus in den letzten Jahren... ich half ihr bei allem...dann 2015 krebs op am bauchspeicheldrüsenwurmfortsatz...6h...2017 dann blasenkrens, 6 chemos, zum schluss knochenkrebs und fraktur an der wirbelsäule durch ausrutschen in der dusche...sie wollte keine pflegekraft... 4 Wochen krankenhaus und zum Schluss zusätzlich noch Lungenentzündung. Der Bruch konnte wegen des knochenkrebses nicht mehr behandelt werden und sie starb am 14.06.2018..."

Langes, trauriges Schweigen....

Gestern noch hatte sie ihrer Mutter eine lange, rote Rose ans Grab gestellt, nachdem ihr Vater es ihr nach langem Hin und Her gestattet hatte.

Es war ein Doppelgrab für sie und ihn.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 14. Mär 2019, 05:33

Die Wochge neigte sich dem Ende zu.

Es war gefährlich stürmisch gewesen in Deutschland und es gab Tote.

Der Geburtsort ihrer beiden Grossmütter in der Eifel war durch einen Tornado getroffen worden und verwüstet/unbewohnbar.

Sie hatte nicht viel unternommen in dieser Woche und war grösstenteils allein zu Hause geblieben. Hatte sich ins internet verkrochen.

Es hatte immer wieder technische Probleme dort gegeben, die entweder durch ihren Rechner oder den server ihrer Seite ausgelöst worden waren.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 14. Mär 2019, 05:38

Langsam wurde sie wütend darüber. Schliesslich hatte sie die Reperatur und Wartungsarbeiten bezahlt. Aber es war nicht in Ordnung gebracht worden.

Ebensoviel Schwierigkeiten hatte sie derzeit mit ihrerm handy....! - Es war nicht mehr normal, dass alles Technische nicht zu funktionieren schien. Wofür der ganze Quatsch und dann auch noch teuer bezahlt, wenn er nicht funzte???

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 15. Mär 2019, 00:18

Das Leben war einfach viel :( zu oft zu ungerecht zu ihr gewesen.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 15. Mär 2019, 01:25

Dermassen unruhige Welt derzeit... Was war los???

Asteroid? Magentlinienfelder umd die Erde? Woher kam dieser Einfluss der allgemeinen Ruhelosigkeit der Menschheit weltweit?

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » So 17. Mär 2019, 04:43

For you my love of my life...:

Always remember me with musics ok?

remember that I say to you that I want to die in your arms. Cause you will be the last I will see before dying. To die with a smile on my face...

Cause my life was beautifull, With all my hurts I will remember that it was worth it. I feel in hurtings. I couldnt feel any longer without it

But if you feel with hurts you could enjoy the happiness afterwards... Whats afterwards? There always you will be in my thoughts...

I love you. Forever.

Jeannette

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » So 17. Mär 2019, 05:08

Sie schrieb auf ihre Seite:

Meine Mum hatte das letzte Ostern vor sich, was wir alle nicht gehofft hatten 2018...

Wir hatten jedoch seit 15 Jahren damit gelebt, dass sie ein langwieriges Krebsleiden hatte, was sie Dank ihrer Frohnatur immer tapfer ertragen hat.

Sie war immer für uns alle da und ich werde sie nie vergessen.

Ostern war immer eins der traditionellen Familienfeste bei uns.

Meine Mutter hatte immer etwas Besondertes an Osterdeko vorbereitet und freute sich all die Jahre, wenn ich aus Köln nach Hause kam. Ebenso freute auch ich mich auf sie.

Ich denke immer, ich hätte jetzt genug getrauert, aber immer noch ist der Schmerz über ihren Tod nicht weg und auch jetzt kullern bei mir die Tränen darüber.

Sie hat immer gern gelebt und alles geliebt im Leben. Sie liebte das Leben insgesamt.

Bei mir war das öfters anders.

Aber nach ihrem Tod habe ich mir vorgenommen, auch nicht mehr zu leiden... Leichter gesagt, als getan...

Ich weiss, ich schaffe es. Da ich nun eine ganz grossen weiteren Schutzengel bei mir habe. Von ihr. Sie hat mir immer wieder Kraft gegeben und Mut gemacht. War immer für mich da. Sie fehlt. Sie wird auch dieses Jahr fehlen und ich weiss noch nicht, wie Ostern ohner sie laufen soll.

Auch meinem Vater fehlt sie sehr. Es ist sehr schwer, ihm den Rücken zu stärken ohne sie. Ich muss dabei über viele Schatten springen...

Er hat uns aber nicht vergessen und extra für uns Bad Lippspringer Brusttee aus ihrer Heimat gekauft. Gut für den Atem und gegen Grippe bei Bronchitis.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 18. Mär 2019, 04:32

Nachdem sie gestern ihrem Vater Kartoffelsalat der speziellen Art gemacht und vorbeigebracht hatte, verbummelte sie den Abend mit einer netten watch-party in fb von einem Lesbenchat.

Nachdem sie eingedöst war, wurde sie von dem ihr vertrauten call Geräusch ihres handys wach und chattete noch mit Sandra.
Sie wollte Kinder, ein Haus und eine Familie mit ihr gründen. Immer noch. Obwohl sie 7500 km auseinander waren... es wollte nicht aufhören...

Da sie derzeit das handy ihrer Mutter benutzte, musste Sandra sich verabschieden... Nett, diese zuckersüssen intros...

Sie machte sich einen Kaffee. Montagmorgen. Warum vergass sie immer alles übers Wochenende?
Es war trotz dass sie nicht viel gemacht hatte sehr relaxt gewesen.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 20

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 18. Mär 2019, 05:01

Sie hatte eine Frau aus fb zu sich eingeladen. Einfach so.

Sonntag wollte sie zu ihr kommen, wenn alles gut ging. Sie war gespannt. Sie wollte einfach wieder mehr Kontakt zu ihrer Wahlheimatstadt... Petra, 1 Jahr jünger als sie selbst, bodenständig und lieb. Sie würden sich gut verstehen, die LDM war sicher. Und: Kennenlernen. Sie brauchte eine lesbische Freundin. Lange hatte sie sich nicht mehr darum bemüht und von ihrer Provinzstadt schien alles so umständlich mit Lesben zu werden.

Vielleicht ging ja ihr Wunsch doch noch in Erfüllung, zurückzuziehen in die alte Stadt am Rhein. Auf jeden Fall wollte sie bald wieder dorthin zurückkehren.

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