Die Literatin der Moderne, Teil 30

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 22. Jun 2020, 08:40

Sie hatte sich eine grässliche Virusinfektion geholt als sie ihre Ärztin aufgesucht hatte.

Diese vertröstete sie damit, dass es nicht covid sein könnte ohne einen Test gemacht nzu haben. Sehr beruhigend..: Kopfschmerzen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost, Fieber, Atemnot. Das Ganze Programm... Sie liess es geschehen ohne grossartig Medikamente dagegen zu nehmen. Nach 2 Tagen war der Horror abgeklungen. Sie hatte sich kaum auf den Beinen halten können.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 22. Jun 2020, 08:43

Sonntag.

Neu gestärkt ging sie vor die Tür, den Müll wegbringen wie immer. Die drei Kiddis ihrer Ex waren draussen. Sie redetet mit ihnen und guckte zu ihrer Ex auf den Balkon. Auch diese redete nun wiedr mit ihr. Aber nur vorläufig. Es sollte alles so bleiben. Keine Freundschaft also... Es war ok.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 22. Jun 2020, 08:44

Ihr neues game im netz fesselte sie irgendwie. Zocken nannten es die anderen. Es lenkte ab und war eine gute Corona-Beschäftigung. Nach wie vor. Da sie eine Bekannte animiert hatte, das Spiel ebenfalls anzutesten, hatte sie umso mehr Spass daran.

Nur Getränke, Zigaretten und Geld braucht sie dringend.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 22. Jun 2020, 08:46

2. Nacht durchgezockt.

Nun wollte sie dann doch mal vor die Türe gehen.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mi 1. Jul 2020, 03:58

Sie ging einkaufen, Geld abheben und nahm einen Imbiss bei Marias Athen- Grill zu sich. Fast wie ohne Corona bis auf die Maske und ihr Desifektionsspray, was sie beides immer dabei hatte.

Nun sollte also ein weiteter noch gefährlicherer Virus unterwegs sein. Ähnlich wie Schweinegrippe...! Nur noch infektiöser...

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mi 1. Jul 2020, 04:00

Sie war durch die Landschaft gefahren. Meditieren. Anschliessend in ihrem Lieblingsschloss auf ein kühles Getränk eingekehrt. Das Wetter war wechselhaft.

Morgen würde sie spülen, aufräumen, staubsaugen und Wäsche waschen. Ganz bestimmt! :mrgreen:

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mi 1. Jul 2020, 17:05

Sehr schön 😍
Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.
________________________

*Meine Seele hat es eilig.*

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

_Schicke es an alle Deine Freunde im Alter von 40 und älter!_
_Es ist Verboten es zu behalten)_

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 30

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 6. Jul 2020, 01:55

Wiedermal das Wochenende vorbei.

Sie wurde nachts wach. Wiedermal. Fing an zu zocken. Hauptsache, nicht nachdenken und was tun.

Leider war ihr Ausflug zu ihrer Tante zum Fisch essen und spazieren gehen ins Wasser gefallen. Zu schlechtes Wetter.
Es sollte wieder abkühlen. Sah derzeit gar nicht nach Hitzesommer aus.

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