Die Literatin der Moderne, Teil 31

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mi 29. Jul 2020, 15:58

Ihre jüngere Schwester hatte sich gemeldet und nach dem Rechten erkundigt.

OK. Sie hatte ihrem Vater verziehen, aber nicht vergeben und vergessen.

Sie rief ihn kurzentschlossen an, um sich nach ihrer älteren Schwester zu erkundigen und wartete auf den Rückruf, da sie nun schon länger nichts von ihr gehört hatte.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 30. Jul 2020, 14:01

Natürlich ging er nicht drann und rief auch nicht zurück.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 30. Jul 2020, 14:06

Als sie es am nächsten Tag dann nochmals versuchte, bequemte er sich dann doch, drann zu gehen.

Ob sie ihre Entschuldigung denn wirklich ernst gemeint hatte?

Ob er sich denn mal bei ihr entschuldigt hatte. Nein: 1 Teller wäre kaputt...!

Ob er sich daran erinnern könne, wie sie ihr gemeinsam ein Jeans mit Gewalt ausgezogen hätten mit 14, die sie nur sonntags tragen sollte? Und wir ihr Vater ihr ihre Lippen blutig geschlagen hatte, weil sie sich geweigert hatte und sie dennoch an diesem Montagmorgen ins Gymnasium gehen sollte und musste? Und wie sie sich dort gefühlt hätte? Mit verquollenenen Augen und Lippen? - NUr ihre Religionslehrerin hätte dies an diesem Montagmorgen bemerkt...

Ob er wüsste, was es ihr ausgemacht hätte, dass ihre geliebte MUtter die ersten Liebesbriefe an ihre Freundin mit 15 vor ihrer Nase zerrissen hätte?

Ob er sich daran erinnern könne, dass er als sie 15 war, die Toilettentür eingetreten, sie rausgezerrt und gegen die Wand gedonnert hätte, so dass sie halb ohnmächtig zu Boden gesackt wäre? Und: Wäre ihre Mutter nicht dazwischen gegangen, hätte er sie weiter zertrampelt...?

Ob er sich noch erinnern könne, dass sie nur bis 24 trotz bestehenden Studiums finanziell unterstützt worden wäre und die Erste gewesen wäre, die auf eine Unterhaltsklage verzichtet hätte, deswegen ihr Architekturstudium abbrechen musste und arbeiten gegangen wäre? Das waren dann ca. 2-3 Jahre, die sie auf seine Unterhaltspflicht ihr gegenüber verzichtet hatte...! Das Ganze nur, weil ihre ältere Schwester die LDM geoutet hatte übrigens...!

Ob er eigentlich wüsste, dass es ihr was ausgemacht hätte, dass ihre Mutter nicht zu ihrer Hochzeit gekommen wäre? Warum wohl?

Ob er sich bewusst wäre, dass er sie bereits seit über 32 Jahren als Lesbe diskriminiert hätte, da er KIrchgänger war und die altkatholischen, konservativen Theorien vertreten hatte? Mittelalter quasi, als Heilpraktikerinnen noch als Hexen auf dem Scheiterhaufen gelandet waren, nur weil sie keinen Mann wollten?

Natürlich konnte er es nicht. Ebensowenig, dass er sie m it 48 nochmals angegriffen hatte und mit 57 wieder auf sie losgehen wollte... Diesmal war sie ihm jedoch zuvor gekommen...! Hatte es aber vorgezogen, dann zu gehen.

War dieses Familiendrama überhaupt noch zu kitten?

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 30. Jul 2020, 14:14

Der Kontakt zu ihm hatte ihr nicht gut getan. Er hatte sich mindestens 2/3 der Vorwürfe eh nicht angehört.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 30. Jul 2020, 14:18

Er hatte stets 2 Seiten gehabt.

Oder ob er vielleicht Asperger hatte?

Nichtsdestotrotz war all das strafbar gewesen, was er ihr seit der Pubertät angetan hatte. In mehrfacher Hinsicht: Hauptanklage: Misshandlung. Nebenklage: Schwarze Pädagogik.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 31

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 30. Jul 2020, 14:43

Alles hässliche Tatsachen, die sie sich nun vom Leib geschrieben hatte. Endlich war es raus!

Sie trank an ihrem Wasser und ass den Rest selbstgemachten Erdbeerquark mit Vanillezucker.

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