Die Literatin der Moderne, Teil 19

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Jeannette-Anna Hollmann
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Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 21. Jan 2019, 17:50

Teil 18 und rückwärts lesen könnt ihr hier:

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Die Literatin der Moderne, Teil 18

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 25. Jan 2019, 21:05

Die Frage, was in Deutschland los war, verschob sie erst mal nach hinten...

Jetzt war schliesslich Wochenende..!

Auch sie hatte sich das verdient nach einer reichlich chaotisch-turbulenten Woche.

Sie hatte Vieles erfahren, was sie vorher nicht wusste. Insbesondere über ihren derzeit finanziell nicht sehr grossen Spielraum...

Würde dies jemals ein Ende haben? Es schien ihr derzti nicht in Sicht. Auch das schloss sie gedanklich für den Moment in einen Tresor und warf den Schlüssel einfach weg.
Am Wochenende liess sich eh nichts regeln..

Imgrunde hatte sie alles:
Eine warme Wohnung, genug zu essen und trinken, ein schrottreifes Auto, welches sie jedoch immer mehr liebte, je länger sie es nun hatte, war gesund und munter und ging ab und zu in die Stadt, um einen Kaffee zu trinken und Zeitungen zu schmöckern im klassischen Sinn. Aus echtem Papier also.
Telefon, handy, internet, TV, gebrauchte Hifi-Anlage, ganz klassisch mit Boxen, Herd mit Cerankochfeld, Senseo, die von ihrem Vater geschenkte Staffelei sowie gute Musik und virtuelle connections. Das Wichtigste: Sie hatte wieder sich selbst gefunden.
Wenn sie Abstand brauchte von der modernen Welt, ging sie ums Schloss spazieren oder manchmal sogar nach Köln. Da war sie jetzt jedoch seit einigen Monaten schon nicht mehr gewesen...

Das Leben ging weiter mit einer gewissen Beständigkeit ihres Chaos und morgen war auch noch ein Tag, darüber zu sinnieren.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 29. Jan 2019, 01:32

Sie schrieb. Anonym. In einer internet- Lesbengruppe.

So. Ich hab ein Problem.
Ich hatte bis vor 7 Monaten bis kurz vor dem Tod meiner Mutter eine transsexuelle transidente Lesbe, die dann meinte, pansexuell sein zu müssen, als Bekannte...
Habe sie vor jetzt schon 7 Jahren zur umoperation seelisch begleitet. Hatte auch nen ONS mit ihr zu der Zeit.
Gestern habe ich gehört, dass sie mit ihrer manisch,-depressiven Erkrankung in der Psychiatrie gelandet ist vor 2 Wochen wegen Suizidgefahr.
Sie hatte in den letzten Jahren eine Scheidung hinter sich bringen müssen, nachdem sie ihr MehrfamilienHaus und 200000 Euro an einen Zigeuner verschenkt hatte, der ihre Erkrankung schamlos ausgenutzt hatte.
Nun ist sie plötzlich wieder Mann. Aber ohne Schnidelwutz.
Ich weiss nicht, ob ich wirklich nochmal Kontakt mit ihr aufnehmen soll.
Eigentlich hatte ich mit ihr abgeschlossen.
Was meint ihr?

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 29. Jan 2019, 01:37

Sie war sich nicht sicher, ob überhaupt irgendjemand von ihnen sie verstehen würde.

Schliesslich könnte die Gefahr bestehen, dass sie seelischen Schaden davon nahm, würde sie nochmals mit Uta in Berührung kommen...! Den hatte sie ja bereits und es hatte sie einige Nerven gekostet.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 29. Jan 2019, 16:33

Sie hatte abgeschlossen und davei würde es auch bleiben. Uta brauchte fachliche Hilfe und da wo sie jetzt war in der Psychiatrie war sie auch bestens aufgehoben.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 1. Feb 2019, 11:07

Sie schrieb in einen chat auf die Frage, was die schönste Zeit in ihrem Leben war und welches Lied sie damit verbindet:

https://m.youtube.com/watch?v=Fo6aKnRnBxM ... Meine erste grosse Liebe in der Schulzeit. 2 Jahre älter mit Sohn. Ich 15, sie 17. Erster richtiger KUSS mit einer Frau. Holte sie immer von Bahnhof zur Schule ab und war ganz aufgeregt. Wir waren in Parallelklassen auf dem Gymnasium. Religionsunterricht hatten wir gemeinsam. Und auch immer genossen, da wir nebeneinander sassen... Schöne Zeit. Vermisse sie bis heute.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 4. Feb 2019, 03:45

Das Wochenende hatte sie mit einer Freundin verbracht, die sie in ihrer Heimat vor bereits 9 Jahren kennengelernt hatte.

In dieser Woche würde es Priorität haben, ihre finanziellen und gesundheitlichen Dinge zu klären.

Ihre drei internet-Freundinnen aus US hatten sich ab und zu gemeldet und es gelang ihr immer besser, sich in American English zu verständigen und ihre Englischkenntnisse aufzufrischen.

Spanisch und Italienisch dagegen bereiteteten ihr virtuell mehr Schwierigkeiten. Ebenso Französisch, da hatte sie Einiges aus der Schulzeit an Grammatik und Vokabeln vergessen. Wenn sie gar nicht weiter wusste, konnte sie es von Google übersetzen lassen. Sich zu verständigen, hatte sie eigentlich immer irgendwie hinbekommen. Selbst mit Russinnen.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 4. Feb 2019, 03:46

Bald könnte sie wieder nach Köln fahren. Es wurde merklich milder diese Woche. Sie wollte ihre Bekannte mal mitnehmen beizeiten. Dann war die Autofahrt unterhaltsamer und sie würden sich die Spritkosten teilen können.

Nun hatte sie doch in ihrem Heimatort eine beste Freundin gefunden.

Brigitta war halb Spanierin, halb Deutsche. War in Rheydt aufgewachsen und hatte die Stadt nie verlassen. Arbeitete in einem Supermarkt und hatte ihr Süssigkeiten daher geschenkt, die noch von Weihnachten übrig waren.

Sie verstanden sich bestens und Brigitta hatte sich bei der LDM zu Hause auch wohl gefühlt. Aber ihr Urlaub war vorbei diese Woche und Brigitta musste von morgens bis abends wieder arbeiten gehen.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 4. Feb 2019, 03:52

Die LDM hatte sich für einen Fahrerinnen-Job als Zuverdienst beworben und wartete nun auf eine Zu oder Absage.

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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 19

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 5. Feb 2019, 06:24

Seit 1 Woche war sie nun dabei, ihr Insolvenzverfahren vorzubereiten...

Gestern Schuldnerberatung, heute Bank.

Es war nervenaufreibend.

Ein P-Konto hatte sie bereits eingerichtet.

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