Suchtverhalten ab 2018

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » So 28. Okt 2018, 11:05

Hier noch ein sehr guter Text von Susanne für Angehörige von Suchterkrankten. Danke Gabriele!

In der Coabhängigkeit hängen meine guten Gefühle davon ab, dass du mich magst.
In der Genesung hängen meine guten Gefühle davon ab, dass ich mich mag.

In der Coabhängigkeit hängen meine guten Gefühle von deiner Achtung meiner Person ab.
In der Genesung hängen meine guten Gefühle von meiner Selbstachtung ab.

In der Coabhängigkeit beeinflusst dein Kampf meine Ruhe und Gelassenheit.
In der Genesung spielt dein Kampf für mich eine Rolle, weil ich mich um dich sorge, aber er kontrolliert nicht, wie ich über mich selbst empfinde.

In der Coabhängigkeit wird meine Selbstachtung dadurch gestärkt, dass ich deine Probleme löse und deine Muster erkenne.
In der Genesung kommt meine Selbstachtung daher, dass ich meine Probleme löse und manchmal meine Muster erfahre.

In der Coabhängigkeit konzentriert sich meine Aufmerksamkeit darauf, dir zu gefallen. In der Genesung gefalle ich mir, selbst wenn es dir nicht gefällt.

In der Coabhängigkeit konzentriere ich mich darauf, dich zu schützen.
In der Genesung schütze ich mich, selbst wenn ich dich dadurch manchmal ungeschützt lasse, ich weiß, dass du auf dich selbst aufpassen kannst.

In der Coabhängigkeit verstecke ich meine Gefühle, indem ich dich manipuliere, etwas auf meine Weise zu tun.
In der Genesung sage ich die Wahrheit über meine Gefühle, unabhängig von den Konsequenzen.

In der Coabhängigkeit schiebe ich meine Hobbies und Interessen beiseite, deine Interessen stehen im Vordergrund.
In der Genesung verfolge ich meine Hobbies und Interessen, selbst wenn das bedeutet, Zeit von dir getrennt zu verbringen.

In der Coabhängigkeit schreibe ich dir deine Kleidung, dein Verhalten und deine Erscheinung vor, denn du bist eine Spiegelung meiner Person.
In der Genesung lasse ich zu, dass du dich kleidest, erscheinst und verhältst, wie du es möchtest, unabhängig davon, wie ich mich dabei fühle.

In der Coabhängigkeit weiß ich nicht, was ich will, ich frage dich und bin mir nur darüber bewusst, was du willst.
In der Genesung kenne ich nicht nur meine Wünsche und Bedürfnisse, ich spreche sie aus und handle, um sie zu erfüllen.

In der Coabhängigkeit sind die Träume, die ich von der Zukunft habe, untrennbar mit dir verbunden.
In der Genesung gehören meine Träume mir, selbst wenn du darin nicht vorkommst.

In der Coabhängigkeit bestimmt die Furcht vor deiner Wut,
was ich sage und tue.
In der Genesung habe ich keine Kontrolle über deine Wut, und sie hat keine Kontrolle über mich.

In der Coabhängigkeit nutze ich das Geben, um mich in der Beziehung sicher zu fühlen.
In der Genesung kann ich geben, wenn es mir Freude macht, ich kann es aber auch lassen, weil es nicht der Furcht oder der Sicherheit dient.

In der Coabhängigkeit verringern sich meine sozialen Kontakte, sobald ich mich mit dir einlasse.
In der Genesung hoffe ich, dass du meine Freunde magst. Wenn nicht, werde ich es verstehen, und akzeptieren, mich aber weiterhin mit ihnen treffen.

In der Coabhängigkeit lege ich meine Werte beiseite, um mit dir zusammen zu sein.
In der Genesung gehören meine Werte mir. Als Kern meines Seins sind sie unumstößlich.

In der Coabhängigkeit schätze ich deine Meinung und deine Art, Dinge zu tun, höher ein als meine.
In der Genesung schätze ich deine Art und dein Verhalten, aber nicht auf Kosten meiner.

In der Coabhängigkeit steht die Qualität meines Lebens in untrennbarem Zusammenhang mit deiner Lebensqualität.
In der Genesung gibt es klare Grenzen, die meine Lebensqualität von deiner unterscheiden und trennen.

In der Coabhängigkeit sage ich alles frei heraus, suche Intimität gleich beim ersten Treffen, verliebe mich, ohne wirkliche Informationen darüber zu haben, wer du bist und was du beitragen kannst und willst.
In der Genesung lasse ich mir Zeit, lasse Freundschaften entstehen, ich bin nicht von dir überwältigt und kann unangemessenes Verhalten erkennen und darauf reagieren.

In der Coabhängigkeit übernehme ich automatisch die Verantwortung, wenn es sonst keiner tut, indem ich sage, „einer muß es ja machen“. „Einer“ bin immer ich.
In der Genesung spüre ich, dass ich die Wahl habe, indem ich es an eine Höhere Macht abgebe und darauf vertraue, dass für den anderen gesorgt ist, auch, wenn es nicht durch mich geschieht.

(Susanne Hühn)

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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » So 28. Okt 2018, 12:31

Fremdgefaehrdungen sind besonders ausgepraegt bei Suchtpatienten :

https://mobil.ksta.de/koeln/innenstadt/ ... n-31504204

Statistisch gesehen ist dabei eine Frau eher Ausnahmefall.
Die meisten Unfaelle durch Trunkenheit am Steuer werden durch Maenner verursacht!

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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 20. Nov 2018, 07:15

Ich bin dafuer, dass die Alkoholpreise massiv erhoeht werden, loids!
Und dass sie in Pommesbuden verboten werden, damit sich Frauen auch wieder in eine Pommesbude setzen koennen!

Besoffene Maenner neigen erwiesenermassen zu noch mehr Gewalt! :evil:



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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Fr 11. Jan 2019, 05:03

https://www.radiokoeln.de/koeln/rk/1540093/news/koeln
Polizei Immer mehr Drogendelikte

In Köln gibt es offenbar ein immer größeres Problem mit Drogen. Die Zahl der Strafverfahren, bei denen es um Drogen, Arzneimittelmissbrauch und Doping geht, ist in Köln stark angestiegen. Das sagt das Kölner Landgericht.


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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 15. Jan 2019, 03:13

https://www.welt.de/gesundheit/plus1870 ... haden.html

Kiffen in der Pubertät
Was Cannabis in den Hirnen 14-Jähriger anrichtet
Stand: 14.01.2019 | Lesedauer: 3 Minuten
Norbert Lossau
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Re: Suchtverhalten ab 2018

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Sa 19. Jan 2019, 08:11

Eine in den letzten ca. 20 Jahren hinzugekommene Abhängiogkeit ist die Internet-Sucht.

Teilweise lebensgefährlich.

s. dazu auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/E-Sport

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