Israel ab 2020

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Israel ab 2020

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Do 13. Aug 2026, 15:19

Leider wenig überraschend

Wenn „Vielfalt“ plötzlich selektiv wird

Ein CSD sollte ein Ort sein, an dem Vielfalt, Freiheit und Gleichberechtigung für alle gelten.

Umso verstörender ist der Bericht über den CSD Nürnberg: Eine pro-jüdische Gruppe soll wegen einer Regenbogenflagge mit einem Davidstern - dem Symbol queeren jüdischen Lebens - ausgeschlossen worden sein, während gleichzeitig zahlreiche Palästina-Symbole und politische Botschaften offenbar problemlos ihren Platz fanden.

Das ist keine glaubwürdige Haltung gegen politische Instrumentalisierung.

Es ist zweierlei Maß.

Und es ist Antisemitismus.

Gerade eine queere Bewegung sollte wissen, was es bedeutet, wenn Menschen aufgrund ihrer Identität oder Zugehörigkeit ausgeschlossen werden.

Und gerade in Deutschland sollte jüdisches Leben nicht ausgerechnet dort unsichtbar gemacht werden, wo man sich „Vielfalt“ und „Toleranz“ auf die Fahnen schreibt.

Pride bedeutet nicht: Toleranz für alle – außer für Juden und Israelis.

Antisemitismus darf auch dann nicht akzeptabel werden, wenn er sich als „Antizionismus“ oder als pro-palästinensische Solidarität tarnt.

Ein CSD muss ein sicherer Ort für queere Menschen sein. Und dazu gehören auch queere Jüdinnen und Juden.

Die DIG - Deutsch-Israelische Gesellschaft sagt deshalb klar:

Keine doppelten Standards.

Keine Ausgrenzung queeren jüdischen Lebens.

Keine Toleranz für Antisemitismus.

#digrheinneckar
#lgbtq
#irondome
#nüremberg
#queer
#Pride
#csd
#jüdischesleben

Quelle:
https://www.ruhrbarone.de/wegen-israelf ... C7Fsu5sN6Q

(Bild: Iron Dome Nürnberg)

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